Es kennt vermutlich jeder, der schon einmal mit dem Rauchen aufgehört hat: es geht kaum ohne eine Gewichtszunahme. Der Stoffwechsel verlangsamt sich, man futtert mehr um sich abzulenken und die Lust auf Süßigkeiten ist unermesslich hoch.
Das ist mir nun auch passiert. Seit ich aufgehört habe, sind 3kg drauf und dem möchte ich nun entgegen wirken. Ich habe mich bewusst dafür entschieden, mir die erste Zeit des Nichtrauchens Ruhe in Bezug auf meine Ernährung zu gönnen. Das heißt, ich habe einfach gegessen worauf ich Lust hatte und so viel ich Hunger hatte. Das Rauchen zu stoppen stresst den Körper und die Psycho schon genug, dass ich mich nicht gleichzeigitg mit einer Diät oder einem Essensplan einschränken wollte. Nun hat sich aber alles soweit beruhigt, ich komme gut klar ohne das Rauchen und bin immer weniger versucht, wieder schwach zu werden.
Daher kommt nun der nächste Schritt: meinen Körper (wieder) in Form bringen.
Nur wie?
Ich habe vor einigen Jahren eine Reihe von Diäten gemacht. Eine nach der anderen, eine ungesünder als die andere. Das möchte ich nicht mehr. Nichts davon ist von Dauer und das Schlimmste: nichts davon ist gesund. Es gibt mittlerweile so viele Diätformen; in jeder Frauenzeitschrift sind Schrott-/Blitz-Diäten drin. Alles Quatsch, mit so etwas beschäftige ich mich gar nicht mehr. Was für mich wirklich Sinn zu machen scheint, ist das Intervallfasten. Da ich weder ein Ernährungswissenschaftler sonst Arzt bin, möchte ich es mir nicht herausnehmen, das im Detail zu erklären. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. hat dazu einen wunderbaren
Artikel verfasst, der die Hintergründe und Effekte dieser Ernährungsweise auszeigt. Bei Interese könnt ihr euch den gerne durchlesen.
Ich habe mich für den Anfang für die 16:8 Methode entschieden: 16 Stunden Fasten und 8 Stunden Essen. Das heißt natürlich nicht, dass man isch in den 8 Stunden alles mögliche reinschaufeln, sondern vor allem ausgewogene, gesunde und (für mich ganz wichtig) sättigende Nahrung aufnehmen sollte.
Auch wenn es mir schwer fällt, ohne richriges Frühstück zu starten, wähle ich einen späteren Startpunkt: Meine erste Mahlzeit werde ich um 11:00 Uhr zu mir nehmen. Das sollte dann wochentags sowie am Wochenende, wenn man mal etwas länger schläft, ganz gut passen.
Meine letzte Mahlzeit des Tages werde ich dann gegen 18:30 Uhr zu mir nehmen, da ab 19:00 Uhr Fastenzeit ist.